Treffpunkt Vielfalt - Naturnahe Gestaltung und Pflege von Wohnquartieren

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Großes Potenzial der Wohnquartiere

Mehr als acht Millionen Mieter und Mieterinnen in Deutschland werden von wenigen tausend gewerblichen Anbietern mit Wohnraum versorgt. Nicht versiegelte Freiflächen in diesen Wohnquartieren umfassen bundesweit etwa 680.000 Hektar!  Wenn es gelingt, mit Hilfe der Wohnungsunternehmen naturnahe Erlebnisräume vor die Haustür von Millionen von Bürgerinnen und Bürger zu bringen, sind wir dem Ziel, die biologische Vielfalt in den Städten zu fördern, einen großen Schritt näher gekommen.

Treffpunkt Vielfalt: Mosaik naturnaher Grünflächentypen

Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der naturnahen Umgestaltung von naturfernen Grünflächen und Gartenstrukturen im genossenschaftlichen Wohnungsbau. Durch die Kooperation der Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt mit drei Berliner Wohnungsbaugenossenschaften und Fachbetrieben aus dem Naturgartenbau entstehen fünf Modellflächen mit insgesamt 6.000 qm. Sie sollen zum Nachahmen animieren. Die Akzeptanz bei allen Beteiligten werden ebenso untersucht wie die Auswirkungen auf Wildbienen und Tagfalter.
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Treffpunkt Vielfalt: PikoPark - ein neuer Grünflächentyp

In diesem Teilprojekt entwickelt der WILA Bonn in Kooperation mit überwiegend städtischen Wohnungsbauunternehmen einen neuen Grünflächentyp, den sogenannten "PikoPark". Unter aktiver Teilnahme der Mieterschaft bei der Gestaltung, Pflanzung und Pflege entstehen sie modellhaft in den Städten Erfurt, Dortmund, Bonn, Speyer und Remscheid. Die kompakten, naturnah gestalteten Parks mit etwa 300 qm Fläche dienen als Erholungsraum und Begegnungsort für die Mieterinnen und Mieter.
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Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.