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Treffpunkt Vielfalt - Naturnahe Gestaltung von Wohnquartieren

Mehr über das Verbundprojekt

Das Verbundprojekt Treffpunkt Vielfalt macht urbane Wohnquartiere lebenswert, indem es herkömmliche Grünflächen naturnah umgestaltet und aufwertet. Dies fördert die biologische Vielfalt in den Städten und bringt diese Vielfalt durch naturnahe Erlebnisräume direkt vor die Haustür der Bewohnerinnen und Bewohner. Für Wohnungsbauunternehmen und Gartendienstleistende ist dies eine große Chance, ihren Teil zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beizutragen!

Treffpunkt Vielfalt – Vom Abstandsgrün zum Naturgarten - Profis lernen dazu.

Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der naturnahen Umgestaltung von unterschiedlichen, naturfernen Grünflächen und Gartenstrukturen im genossenschaftlichen Wohnungsbau. Durch die Kooperation der Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt mit drei Berliner Wohnungsbaugenossenschaften und Fachbetrieben aus dem Naturgartenbau entstehen fünf Modellflächen mit insgesamt 6.000 m². Diese Flächen sollen zum Nachahmen animieren. Die Akzeptanz bei allen Beteiligten wird ebenso untersucht wie die Auswirkungen auf Wildbienen und Tagfalter.
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Treffpunkt Vielfalt – PikoPark: Kleiner Park im Abstandsgrün, Mieter gestalten mit!

In diesem Teilprojekt entwickelt der WILA Bonn in Kooperation mit unterschiedlichen Wohnungsbauunternehmen einen neuen, naturnahen Grünflächentyp, den "PikoPark". Diese Parks entstehen modellhaft in den Städten Erfurt, Dortmund, Bonn, Speyer und Remscheid – dabei nehmen die Mieterinnen und Mieter aktiv an der Gestaltung, Pflanzung und Pflege teil. Die kompakten, naturnah gestalteten Parks mit einer Fläche von etwa 300 m² dienen als Erholungsraum und Begegnungsort für die Mieterinnen und Mieter.
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Förderung durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Das Verbundprojekt und seine beiden Teilprojekte werden durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert, das die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) seit 2011 unterstützt. Das Bundesprogramm fördert Projekte, die in Bezug auf die NBS für Deutschland besonders repräsentativ sind oder welche die NBS in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Zu den wichtigen Zielen der NBS gehört dabei auch, urbane Grünflächen mit vielfältigen Funktionen zu schaffen und Siedlungsräume insgesamt „grüner“ zu machen.

Vom Bundesprogramm geförderte Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt, die neben der Vielfalt der Arten auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der Lebensräume umfasst, in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Die Maßnahmen dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Daneben tragen Informations- und Kommunikationsmaßnahmen dazu bei, Akzeptanz zu schaffen und das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.